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Tag des Bieres: 5 gute Gründe, warum man sich oft mit Freunden treffen soll
Darauf müssen wir anstoßen: Am 3. August ist der Tag des Bieres! Und mit wem schmeckt das kühle Blonde besser, als mit unseren Freunden? Oft ist es aber gar nicht so leicht, den Freundeskreis zusammenzuhalten. Überstunden, Familie und dann wäre ein wenig Zeit alleine auch noch schön. Wer aber bei der Freundschaftspflege Zeit spart, macht vielleicht einen großen Fehler. Warum? Anschnallen, jetzt wird’s psychologisch!
(1) Das stellte der Freiburger Psychologieprofessor Markus Heinrichs und sein Team 2003 fest.
#1 Freunde halten gesund
Etwa im Alter von drei Jahren knüpfen wir die ersten Freundschaften. Mit diesen Sandkastenfreunden gehen wir durch dick und dünn. Vor allem aber stellen wir (im Normalfall) einiges an riskantem Blödsinn an. Und trotzdem halten unsere Freunde uns gesund: Wer funktionierende Freundschaften pflegt, ist zufriedener als Einzelgänger. Ein guter Freund hält uns übrigens nicht nur den Rücken frei, sondern verringert offenbar auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen.#2 Freunde reduzieren unser Stresslevel
Studien haben ergeben, dass wir im Durchschnitt drei bis fünf wirklich gute Freunde im Leben finden. Bekanntschaften und lose Freundschaften pflegen wir natürlich mit viel mehr Menschen. Und obwohl eine hohe Anzahl an Freunden mehr Freizeitstress bedeuten könnte, ist das Gegenteil der Fall. Forscher haben herausgefunden, dass in der Gegenwart unserer Freunde das Stresshormon Cotisol(1) gedämpft wird und wir somit selbstsicherer wirken.#3 Je öfter wir uns sehen, desto bessere Freunde werden wir
Kennt wahrscheinlich jeder: Früher sind wir regelmäßig um die Häuser gezogen, dann hat sich der eine verliebt und die andere ist weggezogen. So blöd es klingt, aber: Freundschaften starten oft zufällig. Zum Beispiel, weil wir uns in der Volksschule einen Tisch teilen oder weil die Nachbarin im gleichen Alter ist. Danach heißt es: pflegen, pflegen, pflegen! Und mit pflegen meinen wir: so viel Kontakt wie möglich. Dazu gehören Kino- und Barabende sowie ein fixer Tag in der Woche, an dem man miteinander reden kann. Ein Stammtisch ist deshalb die perfekte Umsetzung von Freundschaftspflege – das würde jeder Freundschaftsforscher unterschreiben. Je öfter wir uns sehen, desto näher sind wir am Leben des anderen dran. Und desto wahrscheinlich ist es, dass die Freundschaft für immer hält#4 Freunde geben unserem Leben Sinn
Klingt komisch, ist aber so. Probleme wirken mit guten Freunden nicht ganz so tragisch. Zu wissen, dass man nicht alleine im Schlamassel sitzt, hilft uns dabei, einen positiven Blick auf den Alltag zu richten. Dabei sieht das bei Männern und Frauen unterschiedlich aus. Frauen wollen viel miteinander reden und private Gespräche führen. Männer toben sich gerne Seite an Seite mit ihren Freunden aus – zum Beispiel beim Fußball spielen. Fest steht laut Forschung auf jeden Fall, dass unser Selbstwertgefühl steigt, wenn wir unsere Freunde treffen. Wenn es so leicht geht, sollten wir das viel öfter machen, oder?#5 Freunde ersparen uns teure Therapien
Besten Freunden erzählen wir richtig viel. Vor allem bei Frauen haben Forscher beobachtet, dass Gespräche sehr wichtiger Bestandteil ihrer Freundschaft sind. Über Probleme zu sprechen und diese ganz bewusst zu benennen, ist der wichtigste Ansatz bei vielen Formen der Psychotherapie. Bis zu einem gewissen Grad können gute Freunde als Zuhörer also eine Therapiestunde ersetzen oder bei kleineren Fragen dabei helfen, Probleme durch einfaches Zuhören zu lösen.(1) Das stellte der Freiburger Psychologieprofessor Markus Heinrichs und sein Team 2003 fest.
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