Der perfekte Grillabend

Was braucht man zum Grillen?

  
Sommer, Sonne, Grillduft überall ... Kaum steigen die Temperaturen, sitzt fast ganz Österreich auf der Terrasse oder im Garten und genießt freie Tage oder Abende im Kreise von Freunden und Familie. Obwohl die meisten eigentlich keine Neulinge auf dem Gebiet sind, will man sich ja doch von Sommer zu Sommer steigern. Deshalb stellt sich immer wieder die Frage: Was brauche ich eigentlich für einen perfekten Grillabend?
Ganz ehrlich: Wenn im Kühlschrank Stiegl Bier in verschiedensten Sorten auf dich und deine Freunde wartet, reicht das eigentlich schon, oder? Aber gut, ein paar leckere Steaks, vielleicht ein, zwei Salate und natürlich auch alkoholfreie Getränke gehören mit dazu. Doch was braucht man wirklich zum Grillen? Wir haben für dich eine kleine Grillparty-Checkliste vorbereitet, außerdem findest Du in diesem Beitrag Tipps für Köstlichkeiten vom Grill und eine Anleitung, wie man Steaks richtig grillt. Wir wünschen dir viel Freude, guten Hunger und Prost beim nächsten Grillabend!

 

 

Die Stiegl-Checkliste für den perfekten Grillabend

Damit du wirklich nichts vergisst, haben wir eine kleine Checkliste für dich vorbereitet.


 

Essen & Trinken: 

  • Grillgut: Fleisch (am besten vom Metzger deines Vertrauens), Fisch, Gemüse, Käse ... Auf den Grill kann man viel mehr legen, als man vielleicht denkt (siehe dazu den nächsten Abschnitt).
  • Brot, Brötchen oder Baguette als Begleiter für dein Grillgut
  • Salate (Grüner Salat, Kartoffelsalat, Nudelsalat ... Auch hier sind deiner Fantasie keinerlei Grenzen gesetzt!)
  • Dips: Ketchup, Senf, Mayo, Grillsaucen – vielleicht sogar selbstgemachte?
  • Getränke: Alles, was Stiegl hergibt! Wir sind dein flüssiger Komplettanbieter für Getränke zum Grillen, denn wir haben nicht nur Bier (mit und ohne Alkohol, in Flaschen, Dosen oder Kisten) im Angebot, sondern auch alkoholfreie Getränke: Wildshuter Limo, Wasser, Coca-Cola und Limonaden von Libella sowie Red Bull. Du kannst einfach alles in unserem Onlineshop bestellen und dir nach Hause liefern lassen – Getränke schleppen war mit Stiegl nämlich gestern!

Was man sonst so für den Grillabend braucht:

  • Einen Grill, klar. Wenn’s ein Holzkohlegrill ist, dann auch Holzkohle
  • Grillbesteck mit Messer 
  • Eine Schürze, damit dein Partyoutfit sauber bleibt (natürlich von Stiegl)
  • Bierdeckel und Flaschenöffner (auch von Stiegl)
  • Eine Eiswanne, falls kein Kühlschrank in der Nähe ist (... du weißt Bescheid ...)
  • Kerzen für den Abend (ja, auch die haben wir)
  • Alles für den Tisch: Teller, Besteck, Servietten etc. - Ganz viel gute Laune!


 

Was kann man grillen? Tipps für besonderen Genuss

Der Grill ist heiß, die Meute hungrig – doch was kommt denn nun eigentlich auf den Grill? Die klassische Bratwurst und das köstliche Steak (siehe auch weiter unten) sind ja geradezu obligatorisch. Doch wie wäre es mit ein paar besonderen Ideen für deinen nächsten Grillabend? Wir bei Stiegl wissen, was man so alles grillen und womit man das Grillgut verfeinern kann. Das Allerwichtigste aber vorweg: Unser Bier kann man nicht grillen, das gehört in den Kühlschrank. Oder???

 

 

Grillideen mit Fleisch oder Gemüse


Grillideen mit Fleisch

Grundsätzlich kann man wirklich nahezu jede Fleischsorte grillen, ob Steak, Bratwurst, Hackfleisch-Patties oder Cevapcici. Auf die richtige Würze kommt es hier aber an, und da sind uns zwei neue Trends ins Auge, sorry, in den Grill gefallen.

Rubbing: Das ist wie marinieren, aber irgendwie besser, weil „leichter“. Du nimmst eine Mischung aus Gewürzen und Kräutern (gekauft oder selbst zusammengemixt) und reibst damit dein Grillgut ein (Rind, Geflügel, Schwein...). Ganz ohne Öl! Die Gewürze geben dem Fleisch nicht nur ein besonderes Aroma, sondern sorgen auch für eine schmackhafte Kruste.

Ums Aroma geht’s auch bei unserem zweiten Tipp: Schmeiß ein paar Kräuter in die Glut! Rosmarin und Thymian sind dafür optimal, sie geben deinem Grillfleisch nämlich einen besonderen Geschmack. Lege die Kräuter vorher in Wasser ein, damit sie nicht so schnell verbrennen, oder lege sie auf einer Alufolie auf die Glut. Alternativ geht auch die Tropfschale, vor allem beim indirekten Grillen.
 

Grillideen mit Gemüse

Nicht nur Vegetarier greifen beim Grillen gerne zu Gemüse. Neben dem Salat, der schon auf dem Tisch steht, kann man natürlich auch Veggie grillen. Zucchini, Paprika, Champignons und Zwiebeln sind da ja schon Klassiker, aber hast du schon mal Grünkohl-Chips vom Grill probiert? Dazu musst du frische Grünkohl-Blätter mit Olivenöl bestreichen und mit Meersalz, Rauchsalz oder Teriyakisauce würzen, ganz wie du es magst. Indirekt in einer Schale an einer nicht ganz so heißen Grillstelle getrocknet (!) schmecken die Chips einfach hervorragend und sind eine tolle Alternative zu anderem Knabberzeug, das später auf den Tisch kommt.

Was wir auch noch mögen, sind Brokkoli und Blumenkohl vom Grill. Diese Gemüsesorten musst du erstmal in kochendem Wasser blanchieren. Danach marinierst du sie nach Belieben und grillst sie, bis sie durch sind (fünf bis acht Minuten auf jeder Seite je nach Größe). Und dann noch Fenchel ... Hier schneidest du einfach die Knolle (ohne Blätter) in Scheiben, bestreichst sie mit Öl, und ab auf den Rost damit. Das ist italienisches Feeling pur!


 

 

 

Rezeptidee mit Bier


Natürlich schmeckt unser Bier am allerbesten direkt aus dem Kühlschrank – pure Erfrischung ist dabei garantiert! Doch beim Grillen kann man sich ja richtig kreativ-kulinarisch austoben, und da kommt auch Stiegl ins Spiel. Dass man Bier über Steaks gießen kann, wissen ja die meisten. Aber wie wäre es zum Beispiel mit einer Bier-Marinade?

Rezept für Bier-Marinade mit Stiegl Goldbräu

Dazu brauchst du 250 ml Goldbräu, eine fein gehackte Zwiebel, eine durchgepresste Knoblauchzehe, etwas Senf und Öl, Salz und Pfeffer sowie Chili und Schnittlauch oder andere frische Kräuter zum Würzen. Alles miteinander vermischen, dein Lieblingsfleisch einlegen und marinieren, am besten über Nacht.
 

Auch für den Salat haben wir eine Empfehlung - Wildshuter Salatdressing

Für einen großen Salat brauchst du folgende Zutaten:
  • 300 ml Gmahde Wiesn
  • 80 ml weißer Balsamico
  • 1 Esslöffel Wildshuter Bieressig
  • 80 ml Almdudler
  • 1 Eidotter 
  • 10 g Senf
  • 1 Esslöffel Kräuterschnaps
  • 100 ml Sonnenblumen Öl
  • 60 ml Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Zucker, frische Gartenkräuter

 

 

Das richtige Fleisch


Rindersteak grillen – (k)eine große Kunst

Ein saftiges Rindersteak vom Grill ist für die meisten Fleischfans DAS Geschmackserlebnis schlechthin. Doch viele scheuen sich davor, Steaks zu grillen, weil das vermeintlich höhere Weihen eines BBQ-Masters erfordert. Wir zeigen dir, wie einfach es doch sein kann, ein gutes Rindersteak zu grillen. Ein bisschen Können gehört dazu, keine Frage, und auch ein bisschen Trial & Error wird vielleicht deinen Weg zum perfekt gegrillten Steak begleiten. Doch mit ein wenig Übung kannst auch du ein Rindersteak-Grillmeister werden!
 

Das richtige Fleisch

Beim Rindersteak vom Grill ist Qualität Trumpf! Hol dir die Fleischstücke vom Metzger deines Vertrauens – nur da kannst du dir sicher sein, dass es keinen zu hohen Wasseranteil hat und auch ohne Marinade köstlich schmeckt. Denn das beste Rindersteak-Erlebnis mit dem intensivsten Geschmack hast du definitiv dann, wenn du das Fleisch nur mit etwas Salz und Pfeffer würzt, und zwar NACH dem Grillen! So verbrennen die Gewürze nicht und dein Steak kann sein volles Aroma entfalten. Pro-Tipp: Zimmertemperatur! Steaks grillst du am besten ca. 15 bis 20 Minuten, nachdem du sie aus dem Kühlschrank geholt hast.


 

 

 

Die richtige Grilleinstellung und die Grillzeit


Die richtige Grilleinstellung

Du willst ein perfektes Rindersteak grillen? Dann muss dein Grill so richtig heiß sein! Beim Holzkohlegrill heißt das: weiße Glut! Bei Elektro- und Gasgrills: mindestens zehn Minuten lang vorheizen. Pro-Tipp: Bestreiche den Grillrost mit etwas geschmacksneutralem Öl, damit dein Steak nicht darauf kleben bleibt. Apropos Grillrost: Damit dein Steak beim Grillen nicht anbrennt, muss der Rost im richtigen Abstand zur Glut/Flamme angebracht sein. Das kann von Gerät zu Gerät unterschiedlich sein, Ausprobieren ist hier deshalb angesagt! Wenn du ein Steak mit höherem Fettanteil grillst, dann achte zusätzlich darauf, dass das Fett nicht direkt in die Glut oder Flamme tropft – das führt zu offenem Feuer, das dein Steak verbrennt.
 

Die richtige Grillzeit

Der Grill ist heiß, das Fleisch auf Zimmertemperatur, und was nun? Jetzt kommt die hohe Kunst des Steak-Grillens. Dabei ist es eigentlich ganz einfach:
 
  • Steak alle 20 Sekunden wenden. So können sich die Fleischsäfte perfekt verteilen.
  • Grillzange verwenden: Eine Gabel macht Löcher ins Fleisch, durch die Fleischsaft ausläuft. Das wäre schade!
  • Steak ca. zwei bis vier Minuten auf den Grill legen.
  • Dabei Temperatur bzw. Gargrad checken: Das geht mit der Handballenmethode oder mit einem speziellen Thermometer. 
  • Warten: Lass das Steak noch ein paar Minuten liegen, damit sich die Fleischsäfte optimal verteilen können. Nicht abdecken!
  • Würzen und genießen: Pur, mit Kräuterbutter oder selbst gemachten Dips. Salat, Baguette und ein Stiegl dazu – und fertig ist der König unter den Grill-Gerichten!


 

Zur Orientierung hier die verschiedenen Garstufen eines Rindersteaks:


  • Ultra Rare: 46-49°C
  • Rare: 52-55°C | Zeigefinger
  • Medium-Rare: 55-60°C | Mittelfinger
  • Medium-well: 65-69°C | Ringfinger
  • Well-done: Über 71 °C | kleiner Finger
 

Was wollen wir da von dir mit den Fingern?

Das ist eben die Handballenmethode, und die geht ganz einfach, macht aber vor Freunden und Familie viel Eindruck:
  • Halte ganz entspannt deinen Daumen und einen der anderen Finger zusammen.
  • Drücke mit dem Zeigefinger der anderen Hand auf deinen Handballen.
  • Je nachdem, welcher Finger deinen Daumen berührt, fühlt sich der Handballen anders an.
  • Drücke also auf den Handballen und dann auf das Steak auf dem Grill und vergleiche.
    Je nach Finger entspricht die Festigkeit des Fleisches dem Gargrad:
    Wenn sich also das Steak zum Beispiel genauso anfühlt wie dein Handballen bei der Daumen-Ringfinger-Kombination, dann ist es Medium-well gebraten.